Halver. Ein Anruf bei Straßen.NRW verschafft Klarheit: Die Schilder bleiben noch bis Ostern stehen, werden aber kurzum umgedreht. „Wir werden die Schilder jetzt nicht extra einpacken, um sie dann in einigen Wochen wieder aufzubauen“, erklärt Pressesprecherin Julia Ollertz auf Nachfrage von LokalDirekt. Schließlich müsse man die Strecke zwischen Ostendorf und Brügge während der Osterferien erneut voll sperren. Dann soll die Asphaltdecke fertiggestellt werden.

Straßen.NRW hat eine Verkehrssicherheitsfirma damit beauftragt, die Schilder so umzudrehen, dass sie in Fahrtrichtung nicht lesbar sind. Dies hätte wohl schon am vergangenen Wochenende – zur Freigabe der B229 – erledigt werden sollen. Doch während des wilden Sturmwochenendes seien die Mitarbeiter sicher anderweitig im Einsatz gewesen, vermutet Julia Ollertz. Sie seien einfach noch nicht dazu gekommen. Sie rechnet damit, dass die Verkehrssicherheitsfirma kurzum die Schilder umdrehen wird.

Tatsächlich hatte auch die Pressesprecherin am Montag viele Nachfragen zur B229 erhalten. „Viele haben sich auf die Freigabe gefreut“, sagt sie im Gespräch mit LokalDirekt. Die Schilder komplett zu entfernen sei aber schlussendlich allein schon wegen der Zeit- und Personalkosten nicht möglich. Wenn diese nun umgedreht sind – und damit auch die noch zögerlichen Verkehrsteilnehmer die B229 wieder passieren – könnte das nochmals für eine spürbare Entlastung der Heerstraße in Oberbrügge sorgen. Anwohner und SPD-Ratsmitglied Jürgen Wichert hatten auf den anhaltend starken Schwerlastverkehr und die irreführende Beschilderung aufmerksam gemacht.

(Quelle – LokalDirekt)